22045 Was ist das Positive an unserer Zeit? - Anthroposophie, Sufitum und Rosenkreuz im Dialog

Was ist das Positive an unserer Zeit? - Anthroposophie, Sufitum und Rosenkreuz im Dialog

Steffen Hartmann, Firos Holterman ten Hove, Andreas Packhäuser

Broschüre, 1. Auflage, 68 Seiten
Verlag: Verlag Stiftung Rosenkreuz
Bestell-Nr.: 22045
ISBN: 978 3943452 03 7

10,00 €

Dialog von Anthroposophie, Sufitum und Rosenkreuz

Das erscheint als mutige Frage angesichts der unzähligen Krisensituationen in der Welt. Doch gerade sie zeigen, dass sich Neues Bahn bricht. Globales Verantwortungs-bewusstsein entfaltet sich, vor allem bei jungen Menschen, und ein unbändiges Verlangen nach Freiheit. Alte Weltbilder und Formen der Machtausübung geraten ins Wanken. Gelingt es uns, tiefere Hintergründe dieser Entwicklungen aufzuspüren?

Die Referenten des Symposiums gehen unter anderem den Fragen nach: Liegt der Vielfalt des menschlichen Lebens und Strebens ein gemeinsamer geistiger Ursprung zugrunde?

Gibt es positive Impulse, die Welt und Menschheit in eine gute Richtung drängen?

Das Mysterium Mensch hängt mit dem Mysterium Erde zusammen. Beide stehen vor einem neuen Schritt in ihrer Entwicklung.

Ursprung und Zukunft im Licht der Gegenwart

Jedes Planetendasein hat eine ganz bestimmte Aufgabe. Unsere Erde hat die Mission, dass die Wesen, die sich auf ihr entwickeln sollen, das Element der Liebe bis zur höchsten Entfaltung auszubilden haben. Liebe soll die Erde ganz und gar durchdringen, wenn die Erde am Ende ihrer Entwickelung angekommen ist. ...

Im Prinzip ist alles, was der Mensch im Laufe der Erdenentwickelung erfinden wird, schon in der Natur enthalten. Was aber der Mensch wirklich der Erde geben wird, das ist die Liebe, die sich von der sinnlichsten zur vergeistigtsten Art entfalten wird. Das ist die Aufgabe der Erdenentwickelung. Die Erde ist der Kosmos der Liebe. ... Was ist denn aber, so fragen wir, notwendig zur Liebe? Was gehört denn dazu, dass ein Wesen ein anderes lieben kann? Dazu ist nötig, dass dieses Wesen sein volles Selbstbewusstsein habe, ganz selbständig sei. Kein Wesen kann ein anderes im vollen Sinne lieben, wenn diese Liebe nicht eine freie Gabe ist gegenüber dem anderen Wesen.

Rudolf Steiner

Schicksal ist nicht etwas, das schon fertig vorliegt; das Schicksal wird von uns geformt. Oft denken Fatalisten, wir befänden uns in den Händen des Schicksals und würden in die Richtung getrieben, die von unserem Lebensschicksal vorgegeben sei. Aber in Wirklichkeit sind wir die Meister unseres Schicksals, insbesondere wenn wir beginnen, uns dessen bewusst zu werden.

Hazrat Inayat Khan

Der esoterische Mensch kann sich als solcher erkennen, wenn er durch den „Geistdrang der Erinnerung“ bewegt wird. Dies ist eine primäre unterbewusste Bindung mit einem verlorenen Leben im Licht, wie eine Erinnerung an eine verlorene Kindheit. Dieser Zustand verursacht eine nicht zu unterdrückende Neigung zu der Welt des Verborgenen, und weckt ein leidenschaftliches Suchen nach einem im Laufe der Zeiten versunkenen, ursprünglichen Seinszustand.

Jan van Rijckenborgh

Inhalt

  1. Zum Geleit
  2. Steffen Hartmann - Drei geistige Mächte wirken
  3. Firos Holterman ten Hove - Jeder Einzelne entscheidet
  4. Andreas Packhäuser - Ein gemeinsamer Aufbruch ist möglich
  5. Bildnachweis
  6. Über die Referenten